Der Riesling â€
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Riesling und Deutschland, das gehört irgendwie zusammen. Zwar ist die Herkunft dieser Rebe noch gar nicht wirklich ganz zweifelsfrei geklärt, aber der beliebte Riesling ist trotzdem einer der bekanntesten Weine aus Deutschland. Und das ist nicht nur im Inland so, sondern auch im Ausland. Das ist natürlich auch nicht ohne Grund so. Der Riesling steht mehr auf die kühlen Regionen, und am besten gedeiht er in der Nähe des 51. Breitengrads. Deutschland hat noch den großen Vorteil, dass es eine Vielfalt an ganz unterschiedlichen Böden zu bieten hat, wodurch die Vielfalt im Geschmack des Rieslings zustande kommt. Erstmals erwähnt wurde der Riesling im Jahre 1552, und zwar in einem lateinischen, alten Kräuterbuch. Im neunzehnten Jahrhundert zählten Weine der Sorte Riesling von Mosel und Rhein zu den absoluten Spitzenweinen. Allerdings verlor er diese Position ab 1918 langsam. Erst Ende der achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts kam der Riesling durch eine neue Winzergeneration endlich wieder zu der alten Blüte zurück, die ihn einst ausgezeichnet hat. Jetzt standen wieder die Qualitätsmerkmale im Vordergrund beim Ausbau, was lange Zeit nicht der Fall war.
Allerdings muss man auch hier aufpassen, denn nicht immer ist auch wirklich Riesling drin wenn Riesling darauf steht. Nimmt man beispielsweise den Goldriesling so stellt man fest, dass er noch als ein Bestandteil einer Kreuzung mit dem Courtillier Musqué Précoce darin enthalten ist. Auch beim Schwarzriesling muss man schauen, denn nur die Form und den Wuchs hat er mit dem Riesling gemeinsam. Alles andere ist lediglich eine Mutation eines Schwarzburgunders. Ebenfalls nichts mit dem wirklichen Riesling gemein haben auch der Welschriesling oder der "Gray Riesling" aus Amerika. Dieser ist nur eine Mutation des Trousseau Gris. Nun, da der Riesling wieder im In- und Ausland beliebt ist, und das zurecht, bleibt dann zu hoffen, dass dies auch so bleiben wird.